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Masern 2025

 

Masern sind eine sehr ansteckende Krankheit, die durch ein Virus verursacht wird. Wenn eine Person Masern hat, steckt sie im Durchschnitt 12 bis 18 andere Menschen an. Zurzeit breiten sich Masern wieder schnell aus. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass sich weniger Menschen impfen lassen. Das liegt unter anderem daran, dass Impfprogramme während der COVID-19-Pandemie unterbrochen wurden und viele Menschen Impfungen kritischer sehen.
 

Seit dem Jahr 2024 nehmen die Masernfälle weltweit zu. Im Jahr 2024 wurden fast 400.000 bestätigte Krankheitsfälle gemeldet. In den ersten zwei Monaten des Jahres 2025 kamen bereits über 16.000 weitere Fälle dazu. Mehr als die Hälfte der erkrankten Menschen musste im Krankenhaus behandelt werden. Deshalb geht man davon aus, dass es in Wirklichkeit noch deutlich mehr Erkrankte gibt, als offiziell gemeldet wurden.
 

Dieser Übersichtsartikel erklärt, wie sich Masern äußern, welche Komplikationen auftreten können und welche aktuellen Empfehlungen es gibt. Außerdem beschreibt er, wie sich die Krankheit verbreitet, welche Diskussionen es zur Impfung und Behandlung gibt und wie die verschiedenen Masernimpfstoffe entstanden sind. Zusätzlich werden neue Erkenntnisse zur Diagnose von Masern und zu unterschiedlichen Virusvarianten vorgestellt.

Zu den Merkmalen von Masern gehören Koplik-Flecken auf der Mundschleimhaut (Bild A); Ausschlag am Rumpf, der sich auf Gesicht, Kopf, Arme und Beine ausbreitet (Bild B); und Konjunktivitis (Panel C).

 

 

Krankheitsverlauf und mögliche Folgen
Typische Masern-Erkrankung

 

Etwa 10 bis 14 Tage nach der Ansteckung (manchmal auch schon nach 7 oder erst nach 23 Tagen) beginnen die ersten Krankheitszeichen. Diese frühe Phase nennt man Vorphase. Dabei haben die Betroffenen Fieber und mindestens eines von drei typischen Symptomen: Husten, Schnupfen oder eine entzündete Bindehaut der Augen. Diese drei Symptome werden oft als die „drei Cs“ bezeichnet. Diese Phase dauert meist 2 bis 4 Tage.
 

Ein typisches, aber nicht immer vorhandenes Anzeichen für Masern sind sogenannte Koplik-Flecken. Das sind kleine, weiße Flecken im Mund. Sie können ein bis zwei Tage vor dem Hautausschlag auftreten und noch ein bis zwei Tage danach sichtbar bleiben.

Der typische Masernausschlag beginnt 2 bis 4 Tage nach dem Start des Fiebers. Die Haut ist dabei gerötet und zeigt viele kleine Flecken und Erhebungen. Der Ausschlag startet meist im Gesicht und breitet sich dann über Kopf, Oberkörper, Arme und schließlich die Beine aus.

Menschen mit Masern sind besonders ansteckend: Sie können das Virus etwa vier Tage vor und vier Tage nach Beginn des Ausschlags weitergeben. Außerdem kann Durchfall früh während der Krankheit auftreten und in manchen Fällen bis zu einem Monat anhalten.

Wenn bei einem Kind oder Jugendlichen Fieber, die genannten frühen Symptome, ein Hautausschlag und Durchfall zusammen auftreten, sollte immer an Masern gedacht werden.

 

Wichtigste Punkte

Masern 2025
 

• Masern verursachen eine Reihe schwerwiegender Gesundheitsprobleme, darunter eine Immunamnesie, die selbst bei vollständig genesenen Patienten bis zu einem Jahr andauern kann, sowie eine erhöhte Anfälligkeit für mitunter schwere Sekundärinfektionen. Es bedarf daher dringend Forschung zur schnelleren Wiederherstellung der Immunität.
 

• Der Masernimpfstoff blickt auf eine lange Sicherheitsgeschichte zurück und ist hochwirksam gegen alle zirkulierenden Maserngenotypen.
 

• Masern sind hoch ansteckend; daher ist eine hohe Impfquote (>95%) beider empfohlener Masernimpfstoffdosen erforderlich, um eine Übertragung in der Bevölkerung zu verhindern.
 

• Die Einnahme von Vitamin A wird allen Masernkranken empfohlen, um Komplikationen und das Sterberisiko zu verringern, insbesondere bei Personen mit Vitamin-A-Mangel, wie sie beispielsweise in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen vorkommen. Vitamin A beugt einer Maserninfektion nicht vor. Weitere Daten zum Nutzen von Vitamin A bei Masernkranken in Industrieländern sind erforderlich.
 

• Sinkende mütterliche Masern-Antikörperspiegel im Alter von 3 bis 4 Monaten erhöhen das Masernrisiko bei Säuglingen. Weitere Forschung zur Wirksamkeit einer frühen Masernimpfung ist erforderlich.
 

• Um die klinische Wirksamkeit von Impfstoff-Mikronadelpflastern zu bewerten, die möglicherweise zu einer Erhöhung der Impfquote beitragen können, sind weitere randomisierte, kontrollierte Studien erforderlich.

 

 

Da Masern den ganzen Körper betreffen, können verschiedene Organe krank werden, unter anderem die Haut, die Augen, der Darm und die Atemwege. Bei etwa 30 % der Erkrankten treten Komplikationen auf. Diese zeigen sich oft während der Krankheit oder noch bis zu einem Monat danach. Häufige Probleme sind Durchfall, Lungenentzündung, Mittelohrentzündung und eine Entzündung der Augen.
 

Es gibt auch seltene, aber sehr gefährliche Komplikationen wie eine schwere Entzündung der Lunge (Pneumonitis) oder eine sogenannte Riesenzellpneumonie. Diese können lebensbedrohlich sein und betreffen vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem sowie kleine Kinder.

Auch nach überstandenen Masern können Kinder noch lange gesundheitliche Probleme bekommen. Dazu gehören unter anderem erneute Lungenentzündungen, Mangelernährung oder sogar Erblindung. Blindheit entsteht meist durch schwere Schäden an der Hornhaut des Auges, besonders bei Kindern mit Vitamin-A-Mangel.
 

Masern können außerdem das Immunsystem vorübergehend „schwächen“. Das bedeutet, dass sich das Immunsystem schlechter an frühere Krankheiten erinnert. Dadurch sind Kinder nach einer Masern-Erkrankung für Monate anfälliger für andere Infektionen, vor allem für Lungenentzündungen. Studien zeigen, dass Kinder nach Masern ein deutlich höheres Risiko für schwere Folgeinfektionen haben – selbst in Ländern mit guter medizinischer Versorgung. In ärmeren Ländern ist dieses Risiko noch größer, und dort führen Masern häufiger zum Tod.

Eine sehr seltene, aber besonders schwere Komplikation ist eine Entzündung des Gehirns (Enzephalitis). Sie kann kurz nach der Infektion auftreten, einige Monate später oder sogar erst Jahre nach einer scheinbar vollständigen Genesung. In allen Fällen ist sie lebensgefährlich und kann bleibende Schäden verursachen.

 

 

Atypisches Masernsyndrom


Das sogenannte atypische Masernsyndrom wurde erstmals in den 1960er-Jahren beobachtet. Es trat bei Kindern auf, die damals einen alten Masernimpfstoff bekommen hatten, der abgetötete Viren enthielt. Dieser Impfstoff wurde nur kurze Zeit, von 1963 bis 1967, verwendet.

Wenn diese Kinder später mit echten Masernviren in Kontakt kamen, erkrankten sie nicht an normalen Masern, sondern an einer besonders schweren Form der Krankheit. Typisch waren sehr hohes Fieber, ein ungewöhnlicher Hautausschlag, der oft an Armen und Beinen begann, sowie eine schwere Lungenentzündung.
 

Seit der alte, abgetötete Masernimpfstoff 1967 nicht mehr verwendet wird, sind Fälle dieses atypischen Masernsyndroms sehr selten geworden.

 

 

Modifiziertes Masernsyndrom

 

Masern können in seltenen Fällen auch bei Menschen auftreten, die geimpft sind. Das gilt sowohl für Personen, die beide empfohlenen Impfungen bekommen haben, als auch für Menschen, die nur teilweise geimpft sind. Solche Erkrankungen nennt man Durchbruchsinfektionen.

 

Dafür gibt es verschiedene Gründe: Manchmal wirkt die Impfung von Anfang an nicht richtig, oder der Körper bildet nach der Impfung nicht genug Schutzstoffe. In anderen Fällen lässt der Impfschutz nach mehreren Jahren langsam nach, weil der Antikörperspiegel sinkt.

Wenn die Impfung von Anfang an nicht gewirkt hat, kann die Krankheit ähnlich verlaufen wie bei ungeimpften Menschen. Wenn der Impfschutz erst später nachlässt, sind die Symptome meist deutlich milder. Betroffene haben dann oft nur einen leichten Hautausschlag, wenig oder gar kein Fieber und unspezifische Erkältungssymptome. Außerdem ist die Virusmenge im Körper geringer.
 

Menschen mit dieser milderen Form stecken andere deutlich seltener an als ungeimpfte Personen mit Masern.

 

 

Masern bei besonders gefährdeten Menschen


Bei Masernausbrüchen sind manche Menschen besonders stark gefährdet. Dazu gehören Personen mit einem geschwächten Immunsystem, zum Beispiel unterernährte Kinder, Menschen mit HIV, Krebspatienten und Schwangere. Menschen mit HIV, die keinen Schutz gegen Masern haben, erkranken häufiger schwer und bekommen zum Beispiel eine Lungen- oder Gehirnentzündung.

Studien zeigen, wie gefährlich Masern für schwer kranke Kinder sein können: In einer Gruppe von krebskranken Kindern in China mussten mehrere künstlich beatmet werden, einige bekamen Organversagen und mehrere starben – obwohl die meisten von ihnen geimpft waren und medizinisch behandelt wurden. Das zeigt, dass Masern für Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem lebensbedrohlich sein können.

 

Masern und Mangelernährung hängen eng zusammen, besonders in ärmeren Regionen oder in Krisengebieten. Fast die Hälfte der Todesfälle durch Masern steht in Verbindung mit Mangelernährung. Kinder, die schon vor der Infektion unterernährt sind, werden oft besonders schwer krank. Umgekehrt können Masern auch bei zuvor gesunden Kindern zur Mangelernährung führen. Die Krankheit kann einen Vitamin-A-Mangel verursachen oder verschlimmern und den Körper langfristig schwächen. Unterernährte Kinder sprechen außerdem schlechter auf Impfungen an.
 

Auch für Schwangere sind Masern sehr gefährlich. Zwar schädigt das Virus das ungeborene Kind nicht direkt, trotzdem kann eine Infektion zu Fehlgeburten, Wachstumsproblemen im Mutterleib oder Frühgeburten führen. Frühgeburten sind dabei die häufigste Komplikation. In manchen Regionen der Welt sterben viele schwangere Frauen an Masern, besonders in sehr belasteten oder armen Bevölkerungsgruppen.

 

 

Aktuelle Empfehlungen zur Masernimpfung bei Kindern

 

Die Masernimpfung gibt es schon seit vielen Jahren. Weltweit werden verschiedene Impfstoffe verwendet, die abgeschwächte Masernviren enthalten. Sie werden entweder allein gegen Masern oder zusammen mit Impfstoffen gegen Mumps und Röteln eingesetzt, manchmal auch zusätzlich mit dem Windpocken-Impfstoff.

 

Wann Kinder die erste Masernimpfung bekommen, hängt davon ab, wie lange sie noch durch Antikörper der Mutter geschützt sind und wie hoch das Risiko ist, sich mit Masern anzustecken. In Ländern, in denen Masern seit langer Zeit nicht mehr dauerhaft auftreten, wird die erste Impfung meist im Alter von 12 bis 18 Monaten gegeben. In diesem Alter reagiert das Immunsystem besonders gut auf den Impfstoff. Trotzdem sind viele Babys bis dahin noch ungeschützt.

 

In Ländern, in denen Masern häufiger vorkommen, bekommen Kinder die erste Impfung oft schon mit 9 Monaten. In manchen Ländern wie China oder Südafrika sogar noch früher. Da bei einem Teil der Kinder nach der ersten Impfung noch kein ausreichender Schutz entsteht, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit eine zweite Masernimpfung für alle Kinder. Zwischen den beiden Impfungen sollten mindestens vier Wochen liegen. Der genaue Zeitpunkt richtet sich nach der Situation im jeweiligen Land.

 

Bei Masernausbrüchen empfiehlt die WHO zusätzlich eine frühere Impfung für Babys zwischen 6 und 11 Monaten, um sie besser zu schützen.

 

In den USA zum Beispiel wird die erste Masernimpfung mit etwa 12 bis 15 Monaten gegeben, die zweite im Alter von 4 bis 6 Jahren. In besonderen Situationen, etwa bei Ausbrüchen oder vor Reisen ins Ausland, können Babys ebenfalls früher eine zusätzliche Impfung erhalten.

 

 

Anstieg der Masernfälle und die aktuelle Masernkrise (2024–2025)

 

Weltweit ist die Zahl der Masernfälle in den letzten Jahren stark gestiegen. Im Jahr 2016 gab es mit rund 130.000 gemeldeten Fällen einen Tiefpunkt. Nur drei Jahre später, 2019, waren es schon fast 870.000 Fälle. Dieser starke Anstieg wurde durch große Ausbrüche in mehreren Ländern verursacht, darunter die Demokratische Republik Kongo, Madagaskar, Samoa, die Ukraine und Brasilien. Ein Hauptgrund dafür war in allen diesen Ländern, dass sich viele Menschen nicht impfen lassen wollten oder falsche Informationen über Impfungen glaubten.

 

Auch in Europa gab es 2019 über 100.000 Masernfälle. In den USA stiegen die Fallzahlen ebenfalls wieder an, obwohl Masern dort bereits im Jahr 2000 als beseitigt galten. Wegen dieser Entwicklung erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Impfskepsis im Jahr 2019 zu einem der größten globalen Gesundheitsprobleme. Seitdem hat keine Weltregion es geschafft, Masern dauerhaft zu eliminieren.

 

Die COVID-19-Pandemie hat die Situation weiter verschlechtert. Viele Impfungen wurden verschoben oder ganz ausgelassen. Dadurch sank die weltweite Impfquote für die erste Masernimpfung auf 81 %, den niedrigsten Wert seit vielen Jahren. In den Jahren danach stieg sie nur leicht an. Besonders niedrig ist die Impfquote in ärmeren Ländern. Aber auch in wohlhabenden Ländern gibt es Probleme: In vielen Regionen der USA liegt die Impfquote deutlich unter den nötigen 95 %, die nötig wären, um Ausbrüche zu verhindern.

 

Seit Anfang 2024 hat diese zu niedrige Impfquote in mehreren Ländern zu großen Masernausbrüchen geführt. Europa meldete 2024 so viele Masernfälle wie seit über 25 Jahren nicht mehr. In den USA wurden bis Ende Mai 2025 über 1.000 Masernfälle und mehrere Todesfälle gemeldet. Fast alle Erkrankten waren ungeimpft oder ihr Impfstatus war unbekannt. Viele von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Wenn sich die Ausbrüche weiter ausbreiten, könnten die USA ihren Status als „masernfrei“ verlieren.

 

Ein großes Problem sind Falschinformationen. Manche Menschen glauben immer noch, die Masernimpfung verursache Autismus oder Vitamin A könne Masern verhindern. Beides ist wissenschaftlich widerlegt. Solche falschen Behauptungen haben aber dazu geführt, dass viele Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen. Fachleute warnen, dass schon ein weiterer Rückgang der Impfungen in den USA zu Millionen zusätzlicher Masernfälle in den nächsten Jahrzehnten führen könnte.

 

Zusätzlich erschwert wird die Situation dadurch, dass die USA ihre Unterstützung für internationale Gesundheitsprogramme und Impfinitiativen reduziert haben. Das betrifft vor allem ärmere Länder, in denen dadurch wieder mehr Menschen an Masern und anderen vermeidbaren Krankheiten sterben könnten. Da sich Infektionskrankheiten weltweit ausbreiten können, stellt das auch für andere Länder ein Risiko dar.

 

Weil heute viele Menschen international reisen, ist es besonders wichtig, Masernfälle schnell zu erkennen und genau zu untersuchen. So können Ausbrüche früh entdeckt, Infektionsketten nachverfolgt und die Krankheit besser eingedämmt werden.

 

 

 

 

Schlussfolgerungen und Ausblick

 

In den letzten 20 Jahren hat sich die weltweite Bekämpfung der Masern kaum verbessert. Da sich die allgemeine Gesundheitslage weltweit eher verschlechtert, besteht die Gefahr, dass die Situation in Zukunft noch schlimmer wird. Um besser gegen Impfskepsis vorzugehen, ist es wichtig, genau zu erforschen, wie viele Krankheitsfälle und Todesfälle dadurch entstehen, dass Menschen nicht geimpft sind.

 

Außerdem braucht es mehr Forschung während Masernausbrüchen. So kann man besser erkennen, welche Gruppen noch nicht ausreichend geschützt sind, und die Impfprogramme gezielt verbessern. Schnelle Tests könnten weltweit regelmäßig eingesetzt werden, um Masernausbrüche früher zu erkennen und schneller darauf zu reagieren.

 

Forschungsergebnisse zeigen, dass Lungenentzündungen nach einer Masernerkrankung oft durch bestimmte Bakterien verursacht werden. Deshalb wird untersucht, ob eine zusätzliche Impfung gegen Pneumokokken während der Erholungsphase nach Masern helfen könnte. Diese Impfung könnte das geschwächte Immunsystem unterstützen und schwere oder tödliche Lungenentzündungen verhindern. Dafür sind jedoch noch weitere Studien nötig, um den besten Zeitpunkt für diese Impfung zu bestimmen.

 

Besonders gefährlich sind Masern für Säuglinge. Studien aus Westafrika haben gezeigt, dass die Masernimpfung sogar schon im Alter von vier Monaten gut wirken kann. Diese Erkenntnisse müssen heute neu überprüft werden, um zu entscheiden, ob eine frühere Impfung sinnvoll ist.

 

Auch an neuen Wegen zur Verabreichung und Lagerung von Impfstoffen wird gearbeitet. Ein vielversprechender Ansatz sind spezielle Pflaster mit winzigen Nadeln. Sie ermöglichen eine schmerzfreie Impfung und sind besonders hilfreich in abgelegenen Regionen, in denen Impfstoffe schwer gekühlt werden können. Solche Pflaster könnten die Impfquote erhöhen und logistische Probleme verringern. Allerdings sind noch weitere Studien nötig, um ihre Wirksamkeit sicher zu bestätigen.

 

Zusätzlich wird an neuen Masernimpfstoffen geforscht, die auch sehr jungen Babys gegeben werden können. Solche Impfstoffe könnten langfristig entscheidend sein, um Masern weltweit vollständig zu besiegen.

 


Auszug aus einer überarbeiteten Publikation vom Dezember 2025. Autoren: 

Lien Anh Ha Do , MD, Ph.D.

Murdoch Kinderforschungsinstitut, Melbourne, Victoria, Australien

Abteilung für Pädiatrie, Universität Melbourne, Melbourne, Victoria, Australien


Kim Mulholland , MB, BS, MD
Murdoch Kinderforschungsinstitut, Melbourne, Victoria, Australien

Abteilung für Pädiatrie, Universität Melbourne, Melbourne, Victoria, Australien

London School of Hygiene and Tropical Medicine, London

Universität Nagasaki, Nagasaki, Japan

Erstellung eines verständlichen Exzerpt und Übersetzung in die deutsche Sprache: Dr. Susanne Schätz